Der wahre Preis der eigenen vier Wände: Diese Zusatzkosten sollten Käufer kennen

Viele Immobilienkäufer richten ihren Blick vor allem auf den Kaufpreis – und erleben später ein böses Erwachen. Denn Notarhonorar, Grunderwerbsteuer und weitere Posten kommen fast immer obendrauf. Diese sogenannten Kaufnebenkosten summieren sich schnell auf einen fünfstelligen Betrag und sollten von Anfang an in die Finanzplanung einbezogen werden.

 

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Mehr als nur der Kaufpreis: Wo zusätzliche Kosten lauern

Beim Erwerb einer Immobilie bleibt es selten beim vereinbarten Kaufpreis. Ein erheblicher Teil der Gesamtkosten entsteht durch gesetzlich vorgeschriebene und marktübliche Nebenkosten. Den größten Posten bildet die Grunderwerbsteuer, deren Höhe je nach Bundesland variiert. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten, ohne die kein Eigentumswechsel rechtlich wirksam wird. Allein diese beiden Posten schlagen in der Regel mit rund zwei Prozent des Kaufpreises zu Buche.

Wurde ein Makler eingeschaltet, fällt zudem eine Courtage an. Seit der Neuregelung der Maklerprovision bei Wohnimmobilien teilen sich Käufer und Verkäufer diese Kosten meist. Dennoch bleibt die Provision ein relevanter Faktor, der in der Gesamtrechnung nicht unterschätzt werden sollte.

Frühzeitig vorsorgen: So stemmen Sie die Nebenkosten

Banken finanzieren Kaufnebenkosten in der Regel nicht oder nur eingeschränkt. Deshalb gilt: Je höher das Eigenkapital, desto entspannter die Finanzierung. Fachleute empfehlen, die Nebenkosten vollständig aus eigenen Mitteln zu begleichen und darüber hinaus weiteres Eigenkapital für den Kaufpreis einzuplanen.

Wer die Kaufnebenkosten aus dem laufenden Budget bestreiten muss, riskiert finanzielle Engpässe – insbesondere in der sensiblen Phase rund um den Immobilienerwerb. Eine solide Eigenkapitalbasis verbessert zudem die Konditionen des Darlehens und senkt langfristig die Zinsbelastung.

Sicherheitspuffer einbauen: Wenn das Unerwartete zur Regel wird

Neben den bekannten Nebenkosten sollten Käufer auch an weniger offensichtliche Ausgaben denken. Dazu zählen etwa Gebühren für Gutachten, Kosten für Umzug oder erste Renovierungsarbeiten. Gerade bei Bestandsimmobilien zeigt sich häufig erst nach dem Kauf, wo zusätzlicher Investitionsbedarf besteht.

Ein finanzieller Puffer schützt vor unangenehmen Überraschungen und sorgt dafür, dass notwendige Maßnahmen nicht aufgeschoben werden müssen. Wer von Beginn an großzügig kalkuliert, behält auch in unvorhergesehenen Situationen die Kontrolle über seine Finanzen.

Unsicher, welche Kaufnebenkosten auf Sie zukommen? Wir klären Sie im persönlichen Gespräch über alle Posten auf und helfen Ihnen, Ihr Budget realistisch zu planen. Melden Sie sich bei uns – so sind Sie finanziell auf der sicheren Seite, bevor Sie kaufen.

 

 

Hinweise:

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora

 

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